Katharina Heitmann-Werner untersucht, unter dem Ansatz der kommunikativen Figuration, wie Stadtöffentlichkeit durch zivilgesellschaftliche Akteure konstituiert wird und analysiert deren Kommunikationsstrategien und Netzwerke in lokalen Öffentlichkeiten.
ZeMKI-Mitglied Dr. Katharina Heitmann-Werner untersucht in ihrer Dissertation mit dem Titel „Zivilgesellschaft und Stadtteilöffentlichkeit. Eine akteurszentrierte Analyse der kommunikativen Figuration der Stadt“, die unter der Betreuung von Prof. Dr. Andreas Hepp und Prof. Dr. Wiebke Loosen entstanden ist, wie Stadtöffentlichkeit durch kommunikative Praktiken zivilgesellschaftlicher Akteure konstituiert wird. Sie nutzt den Ansatz der kommunikativen Figuration, um die sozial-räumliche Konstruktion lokaler Öffentlichkeit zu analysieren. Anders als in der traditionellen Lokalforschung, die sich auf Medienleistungen konzentriert, legt sie den Fokus auf die Netzwerke und Kommunikationsstrategien der Akteure.
Die empirische Basis ihrer Studie umfasst die Analyse kommunikativer Auftritte ausgewählter zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie zehn Gruppendiskussionen mit 47 Teilnehmern aus 44 verschiedenen Organisationen. Ihre Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die Dynamik lokaler Öffentlichkeiten und deren Entwicklung im Kontext sozialer und medialer Veränderungen.
Heitmann-Werner’s Ansatz ist sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch relevant, da er lokale Akteure in den Mittelpunkt rückt und deren Rolle im Kommunikationsprozess beleuchtet. Ihre Arbeit stellt einen wichtigen Beitrag zur Forschung dar und bietet Anregungen für zukünftige Studien zur Wechselwirkung zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und lokalen politischen Institutionen.
Die Dissertation ist hier zu finden.
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