DCID-Mitglied Jan Rau wird in einem Artikel der französischen Zeitung ‚Le Monde‘ zum Einfluss rechtsextremer Accounts auf Elon Musks Perspektive auf Europa als Experte für Rechtsextremismus auf Social Media zitiert.
Der Artikel beleuchtet, wie Elon Musk seine Wahrnehmung Europas stark von einer kleinen Gruppe rechtsextremer Accounts auf der Plattform X (ehemals Twitter) beeinflussen lässt. Diese Konten, mit denen Musk regelmäßig interagiert, verbreiten selektiv kuratierte Informationen, oft mit einem anti-migrantischen und anti-islamischen Fokus. Zu diesen Accounts gehören etwa „RadioGenoa“, „Peter Sweden“ und andere rechtsextreme Influencer:innen, die europäische Ereignisse in englischer Sprache aus einer stark ideologischen Perspektive darstellen.
DCID-Mitglied Jan Rau wird als Experte für die extreme Rechte und Social Media zum Fall Naomi Seibt zitiert, die unter anderem Musk unter anderem bei der Organisation eines öffentlichen Gesprächs mit Alice Weidel (AfD) unterstützte. „Sie ist eine der wenigen Persönlichkeiten in diesem Milieu, die ihr Publikum zuerst auf internationaler Ebene erlangt hat. Die überwiegende Mehrheit der wichtigen Figuren der deutschen oder österreichischen extremen Rechten wurde zunächst lokal und durch Veröffentlichungen auf Deutsch bekannt, wie [der Mitbegründer der Identitären Bewegung Österreichs] Martin Sellner.“, so Rau gegenüber ‚Le Monde‘
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