Miira Hill und Cornelius Puschmann vom DCID-Lab halten einen Vortrag beim Workshop „Large Language Models for the History, Philosophy, and Sociology of Science“ an der TU Berlin. Die Veranstaltung vom 2. bis 4. April 2025 ist öffentlich und kostenlos.
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Large Language Models (LLMs) die wissenschaftliche Forschung unterstützen können. Dabei stehen sowohl konkrete Anwendungsfälle als auch methodische und theoretische Herausforderungen im Mittelpunkt. Diskutiert wird unter anderem, inwiefern LLMs helfen können, wissenschaftliche Debatten besser zu analysieren, Fachjargon zu entschlüsseln und neue Perspektiven auf bestehende Forschungsfragen zu eröffnen. Gleichzeitig sollen die Grenzen und Risiken der Technologie kritisch beleuchtet werden.
In ihrem Vortrag “Bridging the Gap between Qualitative and Computational Methods: A Mixed-Methods Approach for Analysing Data” stellten Miira Hill und Cornelius Puschmann einen neuen Ansatz zur Datenanalyse vor. Ihr Konzept „Data Interview“ kombiniert klassische qualitative Inhaltsanalyse mit den computergestützten Möglichkeiten großer Sprachmodelle (LLMs) und Retrieval-Augmented Generation (RAG).
Die englischsprachige Veranstaltung ist öffentlich und findet sowohl online als auch vor Ort statt. Eine Registrierung bei der TU Berlin ist vorab erforderlich.
Weitere News
- Mailjet Newsletter Testbeitrag
- Die Wirkung und Wichtigkeit von Wahlplakaten: Stephanie Geise analysiert Wahlplakate aus dem Emsland
- Neue Publikation von Vesi Vuković: Yugoslav (Trans)national Memory on Rural Spaces
- "Besser Online“? Über die Zukunft der gedruckten Tageszeitung
- ZeMKI auf der ECREA 2026 in Brno