Der Artikel von Dr. Miira Hill und Katharina Kirn ist in der Zeitschrift „Buzzword Digitalisierung. Relevanz von Geschlecht und Vielfalt in digitalen Gesellschaften“ erschienen und trägt den Titel „Die Nahbarkeit des Digitalen. Zur Verminderung von Technikangst durch (weibliche) Vergemeinschaftung.“
Behandelt werden folgende Themen:
Unsere Gesellschaft wird immer stärker durch Algorithmen geformt und beeinflusst. Doch Algorithmen sind nicht notwendigerweise neutral; ihre Funktionsweise ist von Werten durchdrungen, die wiederum prägenden Einfluss auf unsere soziale Wirklichkeit nehmen. Die Komplexität und das Fremdartige neuer Technologien stellen uns vor Herausforderungen: Die Gestaltung und das Verständnis der digitalen Welt sind zentrale Aufgaben unserer Zeit. Eine Herausforderung die weiblich gelesen Mitglieder unserer Gesellschaft annehmen dürfen. Eine weitere Herausforderung ergibt sich durch den deutlichen Anstieg der Bedeutung von Objektbeziehungen. Zwar haben soziale Bindungen, die durch (Wissens-) Objekte vermittelt werden, eine lange Geschichte, doch nach Knorr Cetina (1998) nehmen diese in den postsozialen Wissenskulturen zu und könnten zu einer generellen Erosion des Sozialen beitragen. Der Artikel erörtert beide Themen im Rahmen einer qualitativen Untersuchung eines Programmierkurses an der Leuphana Universität.
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