Wir freuen uns sehr, dass unser ehemaliges ZeMKI-Mitglied Anne Schmitz am 18. November 2025 ihre Dissertation mit dem Titel „Journalistische Tools als ‘Boundary Objects’“ erfolgreich verteidigt hat.
Auf Basis einer medienethnographischen Studie zeigt Schmitz, wie journalistische Tools bereits während ihrer Entstehung den Journalismus prägen. Toolentwicklung wird organisiert und sie organisiert zugleich: Sie baut auf bestehenden Strukturen auf, verändert diese aber auch und schafft neue Formen der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteur:innen. Damit trägt Toolentwicklung wesentlich zur (Re-)Organisation journalistischer Arbeits- und Organisationsprozesse bei und verdeutlicht, wie zentral die Entstehungsphase für das Verständnis journalistischer Transformation ist.
Die Prüfungskommission setzte sich aus den ZeMKI-Mitgliedern Prof. Dr. Christian Katzenbach, Prof. Dr. Christian Schwarzenegger, Prof. Dr. Andreas Hepp sowie den Mittelbauvertretern Hendrik Kühn und Florian Hohmann zusammen. Außerdem ergänzte Prof. Dr. Wiebke Loosen (Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut) als externe Prüferin die Kommission.
Mit der Disputation schloss Schmitz ein mehrjähriges Forschungsprojekt ab, das sie parallel zu ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Pioniergemeinschaften – Die Quantified Self und Maker Bewegung als kollektive Akteure tiefgreifender Mediatisierung“ durchführte. Wir gratulieren herzlich zur erfolgreichen Verteidigung!
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