ZeMKI-Mitglied Dr. Rieke Böhling veröffentlicht ihre Dissertation und beschäftigt sich in dieser mit der Frage, wie Personen mit ‚Migrationshintergrund‘ die Migrationsgeschichten ihrer Familien erinnern.
Die Dissertation von Dr. Rieke Böhling beschäftigt sich mit der Frage, wie Personen mit ‚Migrationshintergrund‘ die Migrationsgeschichten ihrer Familien erinnern. Sie untersucht, wie diese Erinnerungen an der Schnittstelle von persönlichen Geschichten, Familiengedächtnis sowie öffentlichen und kollektiven Erinnerungen konstruiert werden. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Rolle von Medienpraktiken sowie von medienvermittelten Diskursen und Darstellungen in der Erinnerung an Migration.
Rieke Böhling beleuchtet diese Fragen mittels eines ethnographisch inspirierten Ansatzes und einer Vielzahl von Daten, darunter Einzelinterviews, ein Erinnerungsworkshop in einem lokalen Museum sowie Feldforschung bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen. Sie setzt die Konstruktion von Familienerinnerungen in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext.
Die Arbeit wurde mit dem Dissertationspreis „Medien – Kultur – Kommunikation“ der DGPuK-Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation und des Springer VS Verlags ausgezeichnet. Das Buch ist nun unter dem Titel Vermittelte Migrationserinnerungen: Medien, Generation und Familie im Springer VS Verlag erschienen.
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