Prof. Dr. Christian Schwarzenegger stellt auf der Konferenz „The Weaponization of Knowledge“ an der Universität Tübingen unter dem Titel „Preserve, Protest, and Propagate: The Weaponization of Memory and Historical Knowledge for Activist Communication“ seine Forschung zum erinnerungsbezogenen Populismus in aktivistischer Kommunikation vor. Mit Fokus auf Praktiken der populistischen bis extremen Rechten zeigt er, wie diese auf latent vorhandenes Wissen und Projektionen von (vermeintlicher) Vergangenheit rekurriert, um diese in gegenwärtigen Debatten als Ideal oder Schreckensszenario instrumentalisieren zu können. Gerade im Kontext wissenschaftsfeindlicher Agitation wird dabei „Wissen“ als Waffe gegen Wissen(-schaft) gerichtet. Die Tagung wird in Kooperation der Universität Tübingen und der UNC Chapel Hill, USA veranstaltet.
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